Mit dem Projekt „HoWaLIB – Upscaling of Roll Structuring in Electrode Production for Lithium-Ion Batteries“ startet in der BatteryCityMünster ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung skalierbarer Batteriezellfertigung. Aufbauend auf dem erfolgreichen Vorgängerprojekt ProfiStruk liegt der Fokus diesmal auf der Weiterentwicklung und Hochskalierung der Rollenstrukturierungstechnologie für Elektroden.
Ziel des Projekts ist es, durch gezielte Oberflächenstrukturierung die Leistung von Batteriezellen deutlich zu steigern und das ohne zusätzlichen Materialeinsatz. Das spart Ressourcen, senkt Produktionskosten und erhöht die Energieeffizienz. Gemeinsam arbeitet das Konsortium an drei zentralen Komponenten:
- Einem Anlagenkonzept zur gleichzeitigen Kalandrierung und Strukturierung
- Einer kosteneffizienten Methode zur Herstellung strukturierter Walzen
- Strategien für Wartung, Reinigung und integrierte Qualitätskontrolle
Das Vorhaben wird mit rund 2,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert (BMFTR, Förderkennzeichen: 03XP0638 A-D). Die Projektlaufzeit ist bis Ende 2027 angesetzt.
Starke Partner – starkes Netzwerk: Das Projektkonsortium bringt Industrie und Forschung eng zusammen. Beteiligt sind:
- Matthews International (Konsortialführer)
- Fraunhofer FFB – Forschungsfertigung Batteriezelle
- Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb), TU München
- MANUGY – ein Start-up für automatisierte Produktionslösungen im Bereich Energiespeicherung
Initiiert wurde das Projekt durch die Technologieförderung Münster GmbH (TFM) und das iwb der TU München. Gemeinsam mit den Partnern aus der BatteryCityMünster zeigt das Projekt erneut, welche Potenziale in der engen Verknüpfung von Forschung, Anwendung und Transfer liegen.
Mit HoWaLIB wird ein wichtiger Schritt gemacht, hin zu einer skalierbaren, effizienten und nachhaltigen Batterieproduktion in Europa.


